CD-Aufnahme

Im Jahr 2011 gab es eine Einladung des Medienbüros "Chors..und gut!" an sangesfreudige Löninger Chorgruppen, sich an einer CD unter dem Motto Löninger Weihnacht zu beteiligen.
Wir sangen den Gospel song Psalite. Die Aufnahme entstand in der Dreifaltigkeitskirche in Altenoythe.
Hier die Chormitglieder während der Aufnahme.
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Besuch eines akfrikanischen Zulu-Chores

Ein herausragendes Ereignis in den Jahren 2003 und 2005 war der Besuch eines afrikanischen Zulu-Chores in Bunnen.

Unser Chormitglied Vera Wille hatte als Pfadfinderin über ihren Bekannten Uwe Bothur die Verbindung zum Netzwerk Nangu Thina aufgenommen.
Mehr zu diesem Netzwerk finden Sie auf dieser Seite: http://cp129.xsadmin.de/index.php?id=31
Nangu Thina versteht sich als Netzwerk, in dem Gruppen und Einzelpersonen gemeinsam auf dasselbe Ziel hinarbeiten: Den Menschen, insbesondere den Kindern und Jugendlichen im südlichen Afrika helfen und gegenseitig von einander zu lernen. Partner von Nangu Thina ist unter anderen die Scout Association of South Africa SASA. Diese Organisation arbeitet schwerpunktmäßig in der südafrikanischen Provinz Mpumalanga. In dieser Provinz gibt es einen KwaZulu/Natal-Scouting-Choir, der in den Jahren 2000, 2001 eine Europa Tournee gemacht hat. Über Uwe Bothur ist es dann gelungen, den Chor während seiner nächsten Europa Tournee 2003 zu einem kurzen Abstecher nach Bunnen zu locken. Die Unterbringung und Bewirtung der Gäste gelang problemlos. Es meldeten sich genügend Familien nicht nur von Chormitgliedern, die ein oder zwei Gäste zu sich nach Hause einluden.

Der Gastchor beeindruckte mit ihren sehr emotional und mit rhythmischen Bewegungen ausdrucksvoll vorgetragenen afrikanischen Liedern die Bunner und Löninger Kirchenbesucher. Beim geselligen Beisammensein kam man sich näher, so dass die Bunner einen Gegenbesuch in Kwa Zulu Natal beschlossen und mit einer 14- köpfigen Gruppe durchführte. Dabei nahm die Gruppe auch an einem Pfadfindertreffen in Ulundi teil, das bei allen einen bleibenden Eindruck hinterließ.
Auch die Afrikaner waren von dem herzlichen Empfang in Bunnen so angetan, dass bei der nächsten Europatournee 2005 noch einmal ein Besuch in Bunnen zustande kam.

Besuch in Bunnen: image059_800x600image060_800x600image061_800x600image062_800x600image064_800x600image065_800x600image066_800x600image067_800x600image068_800x600image069_800x600
Gegenbesuch in Kwa Zulu Natal: image071_800x500image072_800x600

Die Geschichte der Whiskey Brothers

Eines Tages kam Clemens Lübken mit einer Einladung zu einem Jazz-Chor Workshop in die Chorprobe. Auf große Begeisterung stieß er damit nicht gerade, denn das ganze sollte in einer Jugendherberge in Helmarshausen bei Kassel stattfinden. Weitere vier Sänger konnte Clemens schließlich begeistern mitzumachen. Hubert Anneken, Bernd Hogeback, Charlie Rode und Burkhard Verhülsdonk. Was er verschwiegen hatte, war die Tatsache, dass dort die Chor-Jazz-Elite aus ganz Deutschland zusammenkam. Das merkten die Teilnehmer spätestens, als die Noten der einzuübenden Stücke ankamen, die man gefälligst bis zum Januar zu lernen hatte. Aber man hatte ja in Johann Kleine Siemer, unseren Dirigenten, einen versierten Sänger und Klavierspieler. Kein Problem für euch, meinte er, und übte mit den Fünfen die Stücke ein.

An einem kalten Januartag 2003 fuhren die Fünf also los.
Die erste Überraschung: man schlief in einem Mehrbettzimmer in einem uralten Gebäude mit Gemeinschaftsbad auf dem Flur. Die zweite Überraschung: die Sänger und Sängerinnen einschließlich der Ausbilder waren wirklich Profis und setzten viel voraus. Am letzten Abend vor dem öffentlichen Auftritt sollte eine Party stattfinden unter dem Motto Blues-Brothers mit entsprechender Verkleidung (Sonnenbrille, Hut, schwarze Kleidung). Bis auf Clemens waren die Bunner Kirchechormitglieder jedoch ziemlich demotiviert und kurz davor, alles hinzuwerfen und nach Hause zurückzufahren. Da entkorkte Clemens eine Flasche Whiskey, die vor der Party in dem kalten Gemeinschafszimmer geleert wurde. Die anschließende Party wurde ein voller Erfolg. Man bescheinigte den Bunnern eine gute Improvisationsfähigkeit im Feiern und Singen. Der öffentliche Auftritt gelang allerdings aufgrund der stimmlichen Überbeanspruchung am vorherigen Abend nicht so gut. Aber der Spaßfaktor lag bei 100 %. Seitdem nennen sie sich „Die Whiskey Brothers“ und proben zusammen mit Johann regelmäßig bei Lübken. Gelegentlich treten sie auch öffentlich auf.
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